Seit langem konnte ich fast ausschlafen. Es ist fast 10 Uhr und die Sonne lacht. Ich habe mich in erstaunlich kurzer Zeit an die Futon-Matratze gewohnt. Man sagt ja hart schlafen wäre gesund. Ist ne Überlegung Wert das Bett zuhause zu entsorgen.
Heute steht der Tee mal nicht im Vordergrund. Wir wollen zu den Morimotos zurück, aber der Bus geht erst nachmittags.
Die freie Zeit nutzen wir um uns die Sehenswürdigkeiten von Takachiho anzusehen. Auf dem Weg fanden wir eine tolle
Bäckerei wo Liane richtig zuschlug.
Nach vier Stunden Schlaf müssen wir schon wieder raus aus den Federn, damit wir unseren Bus noch erwischen, den es geht auf eine Plantage in die Berge, von der wir einen Kamairicha im Sortiment haben.
Heute Morgen scheint endlich wieder die Sonne. Juchuuu!!!!! Es hat nur 26 Grad, aber durch die hohe Luftfeuchtigkeit und dem warmen Wind kommt es einem wie 36 vor. Perfektes Wetter um die restlichen Teefelder der Morimotos zu besichtigen. Ein Feld ist mit dem gestern erwähnten Dans befallen und wir wollten sie live sehen. Haben außer dem Schaden, Spinnen, Marienkäfern und anderem Krabbeltieren nichts gefunden. Zum Glück auch nicht die sehr beliebten Schlangen. Das ist jetzt nicht sarkastisch, sie bekämpfen Schädlinge. Diese Vielfalt an Insekten ist der Befall beschränkt sich Gott sei Dank nur auf einen Teil eines Teefeldes und nachdem Herr Morimoto schnell reagiert hat, konnte er den Schaden klein halten. Reagieren bedeutet im Bio-Anbau natürlich etwas anderes als beim Konventionellen, bei dem der Bauer zur Chemischen Keule greift und den Biestern schnell den Gar ausmacht.
Es ist früh um 6, ich bin wach. Es ist ganz schön hart. Ich liege in einem echtem japanischen Zimmer, das mit
Tatamimatten ausgelegt ist und mein Lager ist eine ausgerollte Futon Matte.