Guten Morgen Kyoto, bevor wie dich heute verlassen gehen wir noch zu „En“, zu einer Teezeremonie.
Wer in Kyoto ist, muss natürlich unbedingt auch eine Teezeremonie mitmachen. Wir waren schon vor zwei Jahren bei ‚En‘. Diesmal haben wir sogar einen Prospekt im Tourist Informationsbüro von Ihr gefunden.
Es kann also jeder dorthin gehen und bekommt neben der Teezermonie auch eine kleine Einführung in die Rieten und Sitten einer solchen Zeremonie.
Heute Nacht hat es angefangen zu Regnen und es hört nicht auf, ausgerechnet wenn wir nach Uji zu den Teefeldern
fahren. Wir haben nicht viel Zeit, deshalb gibt es im Bahnhof nur Frühstück im Stehen.
Hurra, die Sonne scheint, aber so richtig. Ich liebe Kyoto, für mich ist es die schönste Stadt in Japan und ich freue mich immer wieder wenn hier ankomme, diesmal zum 4. Mal.
Der Wechsel von China nach Japan hat einen ganzen Tag gebraucht. Es ging in der Früh vom Bahnhof in Hangzhou mit einem super tollen neuen und gepflegten Zug nach Shanghai, auch wenn es etwas merkwürdig am Bahnhof in China ist, denn man steht nicht am Bahnsteig, sondern wie am Flughafen in einer Wartehalle.
Als heute Morgen mein Handy mich wieder weckte, sah es heute vom Wetter her sehr gut aus. Fast blauer Himmel, Sonnenschein und jetzt schon milde Temperaturen.
Für heute Vormittag haben wir uns das Tee Museum am West-Lake vorgenommen. Also ins Taxi und los geht’s. Das erste Problem war nur, wir haben zwar unserem Taxifahrer den Zettel gegeben, wo es extra auf Chinesisch draufsteht, er schaute sich den Zettel auch ganz genau an, wusste aber trotzdem nicht wohin. Erst als Dietmar (der kann Chinesisch, ok nicht perfekt aber zu unserem Glück ganz gut) ihm auf Chinesisch sagte, dass wir zum Tee-Museum möchten, war alles klar, so wie es aussieht konnte unser Fahrer einfach nicht lesen. Was hätten wir nur ohne Dietmar gemacht? Die Fahrt geht wieder am West-Lake entlang und das heißt auch immer Dauerstau auf dieser Straße. Deshalb dauert es immer etwas bis man dann ankommt.